Allerheiligen/Allerseelen

Im Rahmen des Religionsunterrichts besuchten die Kinder der 4. Klasse der Volksschule den neu gestalteten Judenfriedhof, den Soldatenfriedhof und den allgemeinen Friedhof in Trautmannsdorf.

In diesem Zusammenhang war uns besonders wichtig, dass die Würde des Menschseins auch nach dem Tod gewahrt bleibt, wir uns an alle Verstorbenen erinnern und ihrer gedenken.

Insektenhotel

Miteinander die Welt gestalten

Schöpfungsverantwortung möchte gelebt werden.

So kam den Kindern der 4 VS Trautmannsdorf die Idee, ein „Insektenhotel“ zu bauen. Durch das Engagement und die Verlässlichkeit der SchülerInnen kam es zum Projekt: „Insektenhotel“. Die Kinder wussten bereits um die Wichtigkeit der kleinen Lebewesen für unsere Schöpfung. So brachten sie von Bambus, Zapfen, Heu, Äste, Rinde bis hin zum Lehm und Gitter (fast) alles mit, was man für den Bau eines Insektenhotels benötigt. Schulwart Helmut Alessio unterstützte tatkräftig und so bauten, bohrten, schraubten die Kinder mit viel Fleiß.

Zur großen Freude aller Beteiligten konnte das Insektenhotel am geschützten Platz im Schulhof seine Heimat finden, wo fortan das bunte Treiben der Insekten beobachtet wird.

Eine Kindheit im Krieg

Die Betroffenheit einiger Kinder der 4. Klasse über die kriegerischen Auseinandersetzungen in Afghanistan sowie Erzählungen von Großeltern der SchülerInnen nahm Religionspädagogin Anita Ulz zum Anlass, um Haltungen und Erfahrungen des 2. Weltkrieges zu veranschaulichen.

In Kooperation mit dem Sachunterricht, wo viel Information erfolgte, sollten die Kinder auch darüber nachdenken, wann denn Krieg eigentlich beginne.

Der Film „Der Krieg und ich“ veranschaulichte die Gefahr, um den Preis der Zugehörigkeit gegen das eigene Gewissen zu handeln.

Das Projekt gipfelte schließlich im Gastbesuch von Herrn Lechner Rudolf, der als 7jähriger die Qualen des Krieges miterlebte und seinen Schulalltag beschrieb:

„Mit nassen Schuhen, stampften wir mehr als eineinhalb Stunden zur Schule und freuten uns, im warmen Gebäude angekommen zu sein. Knapp nach dem Läuten gab es Fliegeralarm und wir mussten so schnell wie möglich wieder heimlaufen.“

Vieles in den Erzählungen ging zu Herzen, etwa, dass der Vater nur knapp dem Tod entkam, als er den gestohlenen Zucker wieder heimbringen wollte. Eine Russin, die zuvor im Hof bei ihm gearbeitet hatte, schützte ihn, indem sie ihn als „guten Bauer“ bezeichnete.

Betroffenheit, aber auch Dankbarkeit über das friedliche Zusammenleben in unserer Heimat war atmosphärisch spürbar und ist Anlass, sich stets von Neuem um das Miteinander und den Frieden zu bemühen.

GESUNDE Schule – GESUNDE Jause!

Unser Motto lautet dieses Jahr „GESUNDE SCHULE“.

Dazu werden wir in diesem Schuljahr mehrere Schwerpunktaktionen setzen.

Damit die Kinder immer eine gesunde Jause haben, gibt es in jeder Klasse einen Obstkorb.

Diese Körbe werden von den Kindern und den Eltern mit frischem saisonalen Obst befüllt.

Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung der Eltern!

Eröffnungsgottesdienst

Aufgrund der Pandemie feierten wir zu Beginn des Schuljahres einen Eröffnungsgottesdienst in den Klassen.

Kaplan Dominik Wagner feierte mit uns zum Thema: „Ihr seid das Licht der Welt“.

Besonders beeindruckend brachten die Kinder mit Scherben in den Kyriegedanken all ihre Sorgen und Ängste zum Ausdruck und übergaben sie symbolisch in einer Schale Gott.

Verbundenheit war auch in den Fürbitten spürbar, die sie frei füreinander und die Mitwelt formulierten.

In der Eucharistiefeier war diesmal die Wandlung ganz nah sichtbar, die Stille auch in den Kindern spürbar.

Der Auftrag, sein Herzenslicht leuchten zu lassen und miteinander die Welt zu gestalten, wird uns dieses Schuljahr begleiten.

Konzert

Das Konzert „von Kindern – für Kinder“ fand am Freitag (2. Juli) im Trauteum statt.

Herzlichen dank an die Musikschule für die tolle Planung und Umsetzung.

Der größte Dank gebührt aber den jungen Musikerinnen und Musikern.

Applaus, Applaus!!!